Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Nicht, dass darin etwas Brandneues stehen würde. Aber die kurze und fundierte Gesamtdarstellung dessen, wo die Gesellschft, ja die ganze Menschheit, heute steht und wie sie dahin kam, ist absolut beeindruckend. Miegel analysiert und zieht Bilanz über alle wichtigen Bereiche, von Umwelt über Nahrung, Rohstoffe und Energie bis zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen von Bevölkerungswachstum, Alterspyramide, Migration und der grassierender Überforderung der Massen und der Eliten.

In der vergangenen Woche habe ich beim Deutschen Orchesterleitertag Workshops zum Thema Teamentwicklung gehalten. Eigentlich wollte ich nie wieder etwas zu dem Thema machen, weil es ja schon tausendmal rauf und runter abgehandelt wurde und ich mir nicht vorstellen konnte, dass nicht tatsächlich jeder mit ausreichendem Wissen und Material dazu versorgt sein müsste. Aber ich hatte noch nie vor einem solchen Gremium gesprochen, Orchesterleiter, und das fand ich allemal spannend genug.

Ein ziemliches Reizthema. Politiker profilieren sich damit. Die Medien heizen es immer wieder an. Sogar die Gesetzeshüter werden damit betraut. Was ist die beste Lösung? Was ist angemessen? Was findet gesellschaftlichen Konsens?
Wie nicht anders zu erwarten, gehen die Meinungen hier diametral auseinander. Je nachdem, auf welcher Seite man steht, betroffen oder nicht betroffen ist, bezieht man verschiedene Positionen und diskutiert man mit unterschiedlicher Emotionalität.

Hier ist eine der Kurzgeschichten aus Der blaue Diwan zum Herunterladen und Appetit machen. Es ist die Geschichte über einen Buddelkasten und welche Dramen sich darin manchmal abspielen. Sie ist nicht nett, sondern fast schon gesellschaftskritisch. Aber lesen Sie selbst ...

Warum Sand im Gesicht nicht immer schlecht sein muss, tiefe Löcher ihre Tücken haben und am Ende nicht immer die Guten gewinnen.

Die Verträge sind gemacht ...

Mit dieser Zeile beginnt ein bekannter Song von Marius Müller-Westerhagen. Damit endet allerdings auch oft der Zusammenschluss, die Übernahme oder die Fusion von Unternehmen. Für die Unternehmensstrategen und die Experten für Mergers & Acquisitions ist damit der Hauptteil der Arbeit erledigt.

Regenschirme sind putzige Dinger. In "echt" und auch im übertragenen Sinne. Manchmal nämlich sind Menschen wie ein Regenschirm. Sie beschützen dich. Aber wehe, wenn sie zugeklappt werden.

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Wenn ich über Changemanagement lese, bin ich häufig unzufrieden. Das liegt daran, dass die betreffenden Beiträge nach den Überschriften aufhören. Es wird oft nicht konkret. Es wird beschrieben, WAS gemacht werden muss, aber das WIE kommt zu kurz.

In dem gleichen Dilemma stecke ich aber auch selbst. Wenn ich über Changemanagement schreibe, dann fällt es mir enorm schwer, das WIE zu beschreiben.

Machen wir ein Gedankenexperiment. Nehmen wir an, in den nächsten 10 Jahren steigt der Sauerstoffgehalt der Erdatmosphäre um 5 %. Bei dieser Konzentration wirkt unser Lebenselixier als tödliches Gift. Alles Leben würde dahin gerafft. Wirklich alles? Wir wissen es nicht genau, weil das Ganze glücklicherweise noch nicht ausprobiert wurde. Sicher würde aber nicht alles Leben erlöschen. Es würden genau die Arten und vielleicht auch einzelne Individuen unter den Menschen überleben, die diese Sauerstoffkonzentration vertragen könnten.

Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Wissen und Können. Wissen kann man sich aneignen, indem man liest, die Schule und Seminare besucht oder ein Studium absolviert. Dann weiß man zwar viel, aber meist kann man es nicht. Können erlangt man erst durch Tun. Können entsteht durch Erfahrung, und Erfahrung ist verarbeitetes (reflektiertes) Erleben.

Über dem Schreibtisch meines Großvaters hing ein Spruch in einem wackeligen Holzrahmen, an dem schon etwas die Farbe bröckelte. Immer wenn ich ihm eine Frage stellte, die sich mit dem tieferen Sinn der Welt befasste, wies er mit seinem Daumen auf diesen Spruch. Heute habe ich den Verdacht, dass er einfach keine Lust hatte, die tiefsinnigen Fragen eines Dreikäsehoch zu beantworten. Damals erschienen mir seine Daumengeste und der Spruch als die größte Weisheit. Der Spruch ging so: