Geschichten

Ein schlauer Buddhist

Wenn man sich, wie ich zur Zeit auf Sri Lanka, mal in einer komplett anderen Umgebung befindet und einem unüblichen Rhythmus folgt, ergeben sich mitunter völlig andere Sichtweisen auf die täglichen Probleme. Ich habe hier einen achtzigjährigen buddhistischen Mönch getroffen, der mir innerhalb von 10 Minuten seine Philosophie erklärt hat, oder zumindest eine Interpretation. Er begann mit der Frage, ob mein Körper eigentlich wirklich mein Körper sei. Ich habe das natürlich bejaht und mich über die Frage gewundert.

Wandel geschafft - ein Rückblick aus der Zukunft

Schneider zog sacht die Haustür hinter sich zu. Er sog die kalte Schneeluft ein und blinzelte gegen das Licht der Straßenlaterne in den leichten Flockenfall. Würde ein schöner Abendspaziergang werden. Er machte das seit einigen Jahren immer am zweiten Weihnachtstag. Die klare Luft und die Ruhe ließen die Gedanken zurückgleiten ins vergangene Jahr. Zum Jahresanfang hatte er den Vorstandsvorsitz übernommen. Und dann waren ereignisreiche Monate gekommen.

Kampf den Managoiden! (Eine Glosse mit Wahrheitsgehalt)

Kennen Sie den Unterschied zwischen Managern und Managoiden? Die Einen sind diejenigen, die etwas machen, die Probleme lösen, Entscheidungen treffen, ihre Mitarbeiter motivieren und unter-stützen und Verantwortung übernehmen. Die Anderen, die Manager-ähnlichen, erklären die Prob-leme und reden in endlosen Meetings darüber. Sie verschieben Entscheidungen, entweder auf später oder – noch besser – an einen Manager oder an einen anderen Managoiden. Sie verstecken sich hinter ihren Mitarbeitern und nutzen sie aus.

Der Buddelkasten

Hier ist eine der Kurzgeschichten aus Der blaue Diwan zum Herunterladen und Appetit machen. Es ist die Geschichte über einen Buddelkasten und welche Dramen sich darin manchmal abspielen. Sie ist nicht nett, sondern fast schon gesellschaftskritisch. Aber lesen Sie selbst ...

Warum Sand im Gesicht nicht immer schlecht sein muss, tiefe Löcher ihre Tücken haben und am Ende nicht immer die Guten gewinnen.

Über die Funktion eines Regenschirms

Regenschirme sind putzige Dinger. In "echt" und auch im übertragenen Sinne. Manchmal nämlich sind Menschen wie ein Regenschirm. Sie beschützen dich. Aber wehe, wenn sie zugeklappt werden.

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Changemanagement in der Krise ist zu spät

Machen wir ein Gedankenexperiment. Nehmen wir an, in den nächsten 10 Jahren steigt der Sauerstoffgehalt der Erdatmosphäre um 5 %. Bei dieser Konzentration wirkt unser Lebenselixier als tödliches Gift. Alles Leben würde dahin gerafft. Wirklich alles? Wir wissen es nicht genau, weil das Ganze glücklicherweise noch nicht ausprobiert wurde. Sicher würde aber nicht alles Leben erlöschen. Es würden genau die Arten und vielleicht auch einzelne Individuen unter den Menschen überleben, die diese Sauerstoffkonzentration vertragen könnten.

So viel zum Eigentum ...

Über dem Schreibtisch meines Großvaters hing ein Spruch in einem wackeligen Holzrahmen, an dem schon etwas die Farbe bröckelte. Immer wenn ich ihm eine Frage stellte, die sich mit dem tieferen Sinn der Welt befasste, wies er mit seinem Daumen auf diesen Spruch. Heute habe ich den Verdacht, dass er einfach keine Lust hatte, die tiefsinnigen Fragen eines Dreikäsehoch zu beantworten. Damals erschienen mir seine Daumengeste und der Spruch als die größte Weisheit. Der Spruch ging so:

Ein Sufi als meisterhafter Geschichtenerzähler

In der vergangenen Woche hatte ich Gelegenheit, einen Sufimeister beim Geschichtenerzählen zu studieren. Es war köstlich, wegen der Geschichten, und aufschlussreich, wegen der Art, WIE er sie erzählt hat.