Dr. Stefan Fourier - Die Biographie
Stefan Fourier wurde 1949 in Freiberg/Sachsen in eine bürgerliche Familie geboren. Schon sein Großvater und Vater waren Unternehmer. Die Kindheit und Jugend erlebte Stefan Fourier als eine große Entdeckungsreise, die vor allem durch Bücher, Schule, Sport und eine intakte Familie geprägt war.
1972 schloss Stefan Fourier sein Physikstudium in Dresden mit einer Spezialisierung auf die Anwendung radioaktiver Isotope und die mathematische Erfassung von Spektralanalysen ab. Mit diesen Themen bewegte er sich auf den Spuren von Jean Baptiste Joseph Fourier (1768-1830), dem Namensvetter und berühmten französischen Mathematiker. Sein besonderes Interesse galt jedoch bereits damals den grundlegenden Phänomenen von Relativitätstheorie und Quantenphysik sowie deren Auswirkungen auf evolutions- und systemtheoretische Fragestellungen.
Allerdings führte sein weiterer Berufsweg ihn zunächst von diesem Gebiet weg. Er begann mit Forschungsarbeiten über hochpolymere Kunststoffe und löste im Laufe der Jahre zahlreiche anwendungsorientierte Problemstellungen zur Herstellung flächenhafter synthetischer Werkstoffe. Mehrere Patente und wissenschaftliche Publikationen resultieren aus dieser Periode, die mit der Promotion auf dem Gebiet der Verfahrenschemie ihren Abschluss fand. In seiner Dissertationsschrift fand Fourier wieder zu "seinen" mathematischen Wurzeln zurück und befasste sich mit der mathematischen Modellierung von Phasentrennungsprozessen in Polymerlösungen.
In diesen Jahren bis 1984 beschäftigte sich Stefan Fourier neben seiner beruflichen Tätigkeit mit philosophischen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Themen, speziell Kant, Hegel und Marx. Danach erfolgte eine radikale Wende in seinem Leben. 1985 beendete er die aktive Forschungstätigkeit und übernahm die Leitung eines Industrieunternehmens. Nach zwei Jahren erfolgreicher Sanierungsarbeit flüchtete er 1987 aus der zentralistischen Industrie der DDR in die freie Marktwirtschaft und begann eine Tätigkeit als Direktor für Qualitätsmanagement bei einem großen deutschen Autozulieferer. Diesem Schritt vorangegangen war seine Selbstbefreiung aus der ideologischen Fixierung des Sozialismus, verursacht durch zunehmende Erkenntnis realer Zusammenhänge und Abhängigkeiten in der Gesellschaft. Den Übergang vom Osten in den Westen vollzog Fourier radikal unter Aufgabe aller früheren Bindungen, außer denen zu seiner Familie.
Im Jahre 1990 machte sich Stefan Fourier als Unternehmensberater für Qualitätsmanagement selbstständig und gründete gemeinsam mit seiner Frau Karin Fourier die spätere Humanagement GmbH. In den folgenden Jahren wurde das Beratungsgebiet thematisch erweitert, besonders um die Themen Personalentwicklung und Training, Organisationsentwicklung, Prozessoptimierung, Changemanagement und Projektmanagement.
Im Ergebnis theoretischer Studien und empirischer Untersuchungen entstanden zwischen 1993 und 1998 die Grundlagen der "Dynamische Theorie des Wandels". Diese wurde in den Folgejahren intensiv ausgebaut und führte einerseits zu einer Führungslehre, andererseits zu den Verfahrens- und instrumentellen Grundlagen erfolgreicher Beratungs- und Trainingstätigkeit. Zahlreiche Großprojekte zur Umgestaltung von Unternehmen, zur Veränderung von Unternehmenskulturen und zur Ausbildung von Führungskräften sind das Ergebnis dieser Jahre. Daneben entstanden weitere Publikationen, besonders über HUMANAGEMENT und über erfolgreiche Praxisbeispiele sowie die monatlich erscheinenden Infobriefe "Ideen • Tipps • Trends". Stefan Fourier betätigt sich außerdem als Aphorismenschreiber, liebt gutes Essen, Golf und orientalische Musik.
