Die meisten Menschen denken in Problemen, die wenigsten in Fragen, noch weniger in Lösungen.

Splitter 2

Verfasst am 11.08.2009 um 13:18:05

Er sank tiefer und tiefer, unfähig sich zu wehren. Die schwachen Farben um ihn herum verdunkelten sich. Langsam drang Wasser in seine Lungen. Seine Sinne schwanden. Und in dem Maße seines Vergehens begann es ringsum zu leuchten. In einem fahlen, blaugrünen Licht konnte er Konturen wahrnehmen. Er sah Pflanzen sich in der Strömung wiegen. Zwischen ihnen regte sich Leben, huschte hin und her. Und plötzlich erschien ihr Gesicht, kam immer näher. Sie fasste seine Hände, zog ihn an sich. Ihre Lippen pressten sich sanft auf seinen Mund. Er spürte, wie ihr Atem in ihn eindrang. Sie begannen sich umeinander zu drehen, erst ganz langsam, dann immer schneller. Und dabei hielt sie seine Hände. Er atmete wieder. Er atmete durch sie. Bis sie ihren Kopf zurück bog und ihre Lippen löste. Da ging sein Atmen von allein. "Ich lebe?" fragte er. "Ja, so lange du in Verbindung mit mir bist, so lange du mich ansiehst, so lange wirst du leben."

Kommentare

Welch eine Drangsal, welch ein Verrat.
Welch eine Fortsetzung.
War es - so fragte er sich - nicht besser in den Abgrund
zu sinken? Die versunkenen Lichter, die Herzen so laut
schlagend. Was würde mit ihm geschehen?
Weltreiche ziehen an seinem Leben vorbei.
Wann würde sie genug von ihm haben?
Wann wäre er frei......

Nun warte ich voller Ungeduld auf die Fortsetzung.
Schau immer und immer wieder rein und es nimmt mir
den Atem. Nicht zu wissen, wie es weitergeht mit
ihm. Mit ihr.
Lieber, lieber Dr. Fourier, gehen Sie in sich.
Entdecken Sie die Geschichte.
Ich warte. So sehr.
Voller Bewunderung, Ihre
Bewunderin