Weblog von st.fourier

Ecuador - Vielfalt und Chancen

Mitunter sind Urlaubsreisen die reinsten Augenöffner. Da ist man voll auf Erholung gepolt und plötzlich entdeckt man so viel Unerwartetes, wird regelrecht mit der Nase drauf gestoßen, dass man vor lauter Neugier ganz aktiv wird und das Thema Erholung etwas in den Hintergrund gerät. So erging es mir über Weihnachten und Neujahr in Ecuador, obwohl ein Freund mich schon vorgewarnt hatte. Das Land ist nicht nur wunderschön, sondern auch überaus spannend, hatte er gemeint. Ich aber hatte nur mit halbem Ohr hingehört.

Capgemini haut glatt daneben, Vattenfall bezahlt.

In der Zeitschrift Personalführung 11/2009 findet man unter dem Titel

Dramaturgie einer Reorganisation / Change Management im Rahmen eines konzernweiten Veränderungsprojekts

Meinhard Miegel mit einem tollen Buch: Exit, Wohlstand ohne Wachstum

Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Nicht, dass darin etwas Brandneues stehen würde. Aber die kurze und fundierte Gesamtdarstellung dessen, wo die Gesellschft, ja die ganze Menschheit, heute steht und wie sie dahin kam, ist absolut beeindruckend. Miegel analysiert und zieht Bilanz über alle wichtigen Bereiche, von Umwelt über Nahrung, Rohstoffe und Energie bis zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen von Bevölkerungswachstum, Alterspyramide, Migration und der grassierender Überforderung der Massen und der Eliten.

Hochleistungsteams

In der vergangenen Woche habe ich beim Deutschen Orchesterleitertag Workshops zum Thema Teamentwicklung gehalten. Eigentlich wollte ich nie wieder etwas zu dem Thema machen, weil es ja schon tausendmal rauf und runter abgehandelt wurde und ich mir nicht vorstellen konnte, dass nicht tatsächlich jeder mit ausreichendem Wissen und Material dazu versorgt sein müsste. Aber ich hatte noch nie vor einem solchen Gremium gesprochen, Orchesterleiter, und das fand ich allemal spannend genug.

Managergehälter

Ein ziemliches Reizthema. Politiker profilieren sich damit. Die Medien heizen es immer wieder an. Sogar die Gesetzeshüter werden damit betraut. Was ist die beste Lösung? Was ist angemessen? Was findet gesellschaftlichen Konsens?
Wie nicht anders zu erwarten, gehen die Meinungen hier diametral auseinander. Je nachdem, auf welcher Seite man steht, betroffen oder nicht betroffen ist, bezieht man verschiedene Positionen und diskutiert man mit unterschiedlicher Emotionalität.

Der Buddelkasten

Hier ist eine der Kurzgeschichten aus Der blaue Diwan zum Herunterladen und Appetit machen. Es ist die Geschichte über einen Buddelkasten und welche Dramen sich darin manchmal abspielen. Sie ist nicht nett, sondern fast schon gesellschaftskritisch. Aber lesen Sie selbst ...

Warum Sand im Gesicht nicht immer schlecht sein muss, tiefe Löcher ihre Tücken haben und am Ende nicht immer die Guten gewinnen.

Das Zusammenführen von Organisationen ist ein langer Prozess

Die Verträge sind gemacht ...

Mit dieser Zeile beginnt ein bekannter Song von Marius Müller-Westerhagen. Damit endet allerdings auch oft der Zusammenschluss, die Übernahme oder die Fusion von Unternehmen. Für die Unternehmensstrategen und die Experten für Mergers & Acquisitions ist damit der Hauptteil der Arbeit erledigt.

Über die Funktion eines Regenschirms

Regenschirme sind putzige Dinger. In "echt" und auch im übertragenen Sinne. Manchmal nämlich sind Menschen wie ein Regenschirm. Sie beschützen dich. Aber wehe, wenn sie zugeklappt werden.

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Wie Changemanagement geht, muss man erleben

Wenn ich über Changemanagement lese, bin ich häufig unzufrieden. Das liegt daran, dass die betreffenden Beiträge nach den Überschriften aufhören. Es wird oft nicht konkret. Es wird beschrieben, WAS gemacht werden muss, aber das WIE kommt zu kurz.

In dem gleichen Dilemma stecke ich aber auch selbst. Wenn ich über Changemanagement schreibe, dann fällt es mir enorm schwer, das WIE zu beschreiben.

Changemanagement in der Krise ist zu spät

Machen wir ein Gedankenexperiment. Nehmen wir an, in den nächsten 10 Jahren steigt der Sauerstoffgehalt der Erdatmosphäre um 5 %. Bei dieser Konzentration wirkt unser Lebenselixier als tödliches Gift. Alles Leben würde dahin gerafft. Wirklich alles? Wir wissen es nicht genau, weil das Ganze glücklicherweise noch nicht ausprobiert wurde. Sicher würde aber nicht alles Leben erlöschen. Es würden genau die Arten und vielleicht auch einzelne Individuen unter den Menschen überleben, die diese Sauerstoffkonzentration vertragen könnten.