Gesellschaft

Streik ist Ausdruck von Versagen

Verfasst am 05.03.2011 um 12:15:24

Da sitze ich gestern im Zug nach Frankfurt und plötzlich ... Halt in Göttingen. Nichts geht mehr. Streik. Mein Termin ist im Eimer und ich habe noch Glück, schnell nach Hannover zurück zu kommen. Geschäftstermine kann man nachholen, aber andere Reisende haben dadurch schlimmere Probleme. Auf der Rückfahrt denke ich drüber nach und hier das Ergebnis, in aller Kürze:

Freiheit ...

Verfasst am 09.02.2011 um 15:30:49

Freiheit ist das höchste Gut. Der Ruf danach erschallt gerade in diesen Wochen überall auf der Welt. Und es wird Zeit, dass er gehört und verstärkt wird. Und dass man ihm folgt und Freiheit wahr wird.

Wie kriegen wir die Eliten nach Deutschland?

Verfasst am 06.10.2010 um 14:27:12

Ich habe mir das Buch von Thilo Sarazzin näher zu Gemüte geführt und bin von der Vielzahl der dort zusammengetragenen Daten und Fakten beeindruckt. Einerseits von ihrer Fülle, andererseits vor allem von den Aussagen, die man aus ihnen lesen kann. Und diese stimmen alles andere als froh und optimistisch.

Politik ist ein komisch Geschäft

Verfasst am 06.06.2010 um 14:01:37

Worum geht es eigentlich? Da kommt uns der Bundespräsident abhanden, und alle rätseln warum. Müsste man eigentlich wissen, weil die Presse sonst ja überall ihre Nase reinsteckt. Aber manches ist eben doch nicht so offen in einer Demokratie.

Meinhard Miegel mit einem tollen Buch: Exit, Wohlstand ohne Wachstum

Verfasst am 05.04.2010 um 11:26:47

Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Nicht, dass darin etwas Brandneues stehen würde. Aber die kurze und fundierte Gesamtdarstellung dessen, wo die Gesellschft, ja die ganze Menschheit, heute steht und wie sie dahin kam, ist absolut beeindruckend. Miegel analysiert und zieht Bilanz über alle wichtigen Bereiche, von Umwelt über Nahrung, Rohstoffe und Energie bis zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen von Bevölkerungswachstum, Alterspyramide, Migration und der grassierender Überforderung der Massen und der Eliten.

Das Bundeskabinett mutiert zur Jugendbrigade

Verfasst am 29.11.2009 um 12:00:03

Es begann mit einem jugendlichen Wirtschaftsminister, jetzt Verteidigungsminister. Naja, sagten sich mit mir viele aus dem Wahlvolk, er wirkt ja ganz schneidig, ist intelligent und gewandt. Wenn er von den erfahrenen Politikern um ihn herum ordentlich gestützt wird, dann wird das schon klappen. Hat es auch, so im Großen und Ganzen, wenn man von ein paar vorschnellen Äußerungen in der Öffentlichkeit, die man seiner Jugend zugute halten kann, einmal absieht. Beim Opel-Deal konnte er sich nicht durchsetzen.

Managergehälter

Verfasst am 17.10.2009 um 14:52:26

Ein ziemliches Reizthema. Politiker profilieren sich damit. Die Medien heizen es immer wieder an. Sogar die Gesetzeshüter werden damit betraut. Was ist die beste Lösung? Was ist angemessen? Was findet gesellschaftlichen Konsens?
Wie nicht anders zu erwarten, gehen die Meinungen hier diametral auseinander. Je nachdem, auf welcher Seite man steht, betroffen oder nicht betroffen ist, bezieht man verschiedene Positionen und diskutiert man mit unterschiedlicher Emotionalität.

Was sollen wir wählen und warum überhaupt?

Verfasst am 15.09.2009 um 11:16:58

Da hatten wir nun ein Kanzlerduell. Was können wir daraus lernen?

Das Dilemma der Parteien

Verfasst am 14.06.2009 um 18:12:50

Die Menschen folgen heute nicht mehr den Politikern, die ihnen Versprechen machen. Ob es Steuererleichterungen oder Kindergartenplätze sind,sie haben gelernt, dass Politikerversprechen nicht eingehalten werden. Dabei ist den meisten Menschen nicht klar, dass die Politiker ihre Versprechen gar nicht einhalten können. Das ist ihnen ziemlich egal. Allein die Erfahrung derzurückliegenden Jahrzehnte besagt:
Politiker halten ihre Versprechen nicht. Punkt.

Demokratie ist nur gut, wenn sie ins Schema passt?

Verfasst am 14.06.2009 um 13:36:38

Demokratie an sich ist wunderbar. Alle sind des Lobes voll, wenn ungefähr das bei Wahlen heraus kommt, was die politische Kaste sich so erwartet hatte. Kommt das nicht heraus, dann wird es mit der Akzeptanz der Konsequenzen aus demokratischen Prozessen schwierig.
(Ich benutze absichtlich den Kastenbegriff. Einerseits weil er eine bestimmte, festgefügte Einteilung der Gesellschaft beschreibt, in der sich Machtverteilung dokumentiert. Andererseits weil man von ihm nicht auf Klassenkampf oder ähnlichen Unfug schließen soll).

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