Firmenevents sollen Sinn stiften. Und dafür wird dann meistens mächtig aufgefahren. Nicht nur an Essen und Trinken, mehr oder weniger berühmten Künstlern oder diversen Action- Einlagen, sondern auch an Erfolgsdarstellungen, Umsatzzahlen, Steigerungsraten, überbotenen Zielvorgaben und Zahlenkolonnen. Das ganz eingerahmt von Bildern mit schönen Landschaften, lachenden Menschen und glücklichen Mitarbeitern. Schon erlebt so? Klar, und was ist geblieben?

In der vergangenen Woche hatte ich Gelegenheit, in Japan ein sogenanntes Satellite Office zu besuchen. Dabei handelt es sich um Außenstellen großer Unternehmen außerhalb der Ballungszentren in Gegenden mit hohem Freizeitwert, die diese aus mehreren Gründen einrichten:

Es ist eine beliebte Frage: Wie beschreiben wir die Kultur unseres Unternehmens?

Aber es ist eine falsche Frage! Es ist nämlich eine Illusion zu glauben, man könne Unternehmenskultur beschreiben.  

Warum geht das nicht? Dafür gibt es drei Gründe.

Gestern war ich bei der Üstra. Wem das nichts sagt - das sind die Hannoverschen Verkehrsbetriebe. Busse, Straßenbahnen. Nicht aufregend, um nicht zu sagen "langweilig". Da muss man sich nicht wundern, dass dieses kommunale Unternehmen in der Vergangenheit Schwierigkeiten hatte, jungen Nachwuchs zu bekommen. Immerhin brauchen sie in den nächsten Jahren ungefähr tausend neue Leute.

Vereinfachen Sie Ihre Arbeit: Zu besseren Ergebnissen mit weniger Aufwand!

So lautet die Titelzeile für das Interview mit ManagementCircle. Anlass war die Workshop-Serie, die ich zu diesem Thema bei diesem renommierten Veranstalter gebe. Und natürlich dreht sich dabei alles um "schlau statt perfekt!"

Hier ist der Link zum Interview und zu den Informationen über die Workshops.

Jeder kennt diese Binsenweisheit, aber nur ein Bruchteil der Menschen folgt ihr konsequent. Eigentlich ist es ganz einfach: Man spricht sein Gegenüber an, tauscht die Kontaktdaten, trifft sich wieder, lernt sich kennen und freundet sich an. Eigentlich! Bei genauem Betrachten merkt man jedoch, dass diese einfache Formel nicht so leicht aufgeht. Und so kommt es, dass man häufig dann, wenn man bei irgendeiner Sache Unterstützung braucht, eben niemanden an seiner Seite hat.

Durch einen Kollegen wurde ich angeregt, mich mit dem Thema „Vorbild“ zu beschäftigen. Ein wirklich interessantes Thema, denn wir sind ja immer Vorbild, ein gutes oder schlechtes oder irgendwie dazwischen. Meist ist uns das gar nicht bewusst, und wollen müssen wir es erst recht nicht. Aber irgendjemand schaut immer auf uns. Und richtet sich nach uns. Und schon sind wir Vorbild, ohne es zu merken.

Es soll ja immer noch Leute geben, die bei neuen Begriffen, die durch den Management-Medienwald getrieben werden, glauben, dass tatsächlich auch etwas Neues dahintersteckt. Wir haben bei Humanagement die Entwicklungen der letzten 25 Jahre ziemlich genau verfolgt und kommen zu dem Schluss: Das ist ausnahmslos alter Wein in neuen Schläuchen.

Das ist einer der Schlüsselsätze in meinem neuen Buch "Die Sandwich-Connection". Darauf fußend beschreibe ich darin drei Vertrauensprinzipien, mit deren Hilfe Vertrauen wachsen kann, so dass aus zunächst flüchtigen Kontakten nach und nach tragfähige Beziehungen werden. Das ist schließlich der Sinn von Networking - jedenfalls nach meinem Verständnis. Es geht um Beziehungen zu und mit anderen Menschen und nicht in erster Linie um eigene Vorteile. 

Von Zeit zu Zeit werde ich in meiner Beratungstätigkeit in Unternehmen mit dem Thema Krankenstand konfrontiert. Seit Jahren beobachte ich dabei eine weitgehend unveränderte Situation: Der Krankenstand befindet sich auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Das ist umso auffälliger, da in allen Unternehmen sehr viel dafür getan wird, den Krankenstand zu senken. Es gibt das betriebliche Gesundheitsmanagement – in manchen Unternehmen wird dafür viel Geld ausgegeben. Permanent werden Verbesserungen an den Arbeitsbedingungen vorgenommen.