Medienberichte

Können sich Eisbär und Pinguin begegnen? 

Pressemitteilung Juni 2010

In dem Theaterstück „ Der Eisbär und der Pinguin“, das am 8. Juni in der Henning-von-Tresckow-Grundschule in Wettbergen West uraufgeführt wurde, war dies möglich. Mitreißend und äußerst musikalisch erzählte das Stück von der Begegnung der beiden Tiere, die auf der Suche nach der Kälte ihre Heimat verlassen haben. In ihrer Verzweiflung gründeten sie mit allen Tieren ein Netzwerk der Nachhaltigkeit und schloßen einen Pakt, um die Menschen zu überlisten und das Klima der Erde retten.

Das Theaterstück ist ein Kooperationsprojekt dreier niedersächsischer UNESCO-Schulen für die UNESCO-Projekttage 2010 und ist aus der gleichnamigen Fabel des Autors Stefan Fourier hervorgegangen, der sein Buch im Herbst letzten Jahres an der Henning-von-Tresckow-Grundschule vorstellte. Die Lesung war gleichzeitig Startpunkt des gemeinsamen Theaterprojektes der drei Schulen, deren Schüler auf vielfältige Weise an der Entwicklung des Theaterstückes mitarbeiteten: Eine dritte Klasse der Henning-von-Tresckow-Grundschule erarbeitete die Bühnenversion der Geschichte. Die einfallsreichen Kulissen wurden von der Werk AG einer Bad Pyrmonter Hauptschule entwickelt und gebaut und die (Rap-)Musik stammt aus der Feder einer achten Klasse eines Göttinger Gymnasiums und wird von den Schülern live auf die Bühne gebracht.

 

"Eine Fabel erobert die Schulen"

DIE BESTEN, März 2010

Das Telefon klingelte. Die Anfrage einer Schule, die das Buch „Der Eisbär und der Pinguin“ als Drehbuch für ein Theaterstück nutzen will. Stefan Fourier war überrascht und auch erfreut, wie groß der Anklang ist, den die Fabel bei Pädagogen findet. Ein Buch, ursprünglich als Management-Literatur geschrieben, erobert die Herzen von Lehrern und Schülern.
Erstmals Ende 2007 fragte eine Mitarbeiterin des Theaterpädagogischen Zentrums in Hannover bei mir an. Auf der Suche nach der Grundlage für ein Theaterstück zur Klimaveränderung war sie auf das Buch aufmerksam geworden. Angesprochen hatte sie, dass es sich um eine Fabel handelt, die auch für Kinder leicht verständlich ist. Und dass die Geschichte „gut“ ausgeht.
Das Buch erzählt, wie Eisbär und Pinguin sich aufmachen, um das Schmelzen der Pole und damit die Bedrohung ihres Lebensraumes zu verhindern. Nachdem sie einige Abenteuer bestanden haben, schaffen sie es letztendlich gemeinsam mit allen anderen Tieren, die Menschen zum Umdenken zu bewegen.
Gemeinsam mit zehn Kindern im Alter von sechs bis vierzehn Jahren erarbeitete die Theaterpädagogin das Stück „Dünnes Eis“. Während die jüngeren Kinder sich mit den Tiercharakteren identifizierten, wurden die älteren Kinder angeregt, sich mit der Frage auseinander zu setzen, was jeder einzelne beitragen kann, um umweltbewusster zu handeln. Die Ideen fanden Eingang ins Stück und so endet auch dieses hoffnungsvoll: Zwar ist die Welt noch nicht gerettet, aber immer mehr Menschen engagieren sich für den Klimaschutz.
Zurzeit entwickeln drei norddeutsche Unesco-Schulen im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema „Unser Handeln - unsere Zukunft“ ebenfalls ein Theaterstück mit dem Ziel, den Schülern das Thema Nachhaltigkeit näher zu bringen. Zum Projektauftakt wurde der Autor Stefan Fourier eingeladen, aus seinem Buch vorzulesen. Er freute sich sehr über die Reaktionen der Kinder: „Vor Kindern vorzulesen macht viel Spaß. Sie haben einen unmittelbaren Zugang zur Geschichte, las-sen sich mitreißen und äußern sich spontan.“
Neugierig geworden begann Stefan Fourier nachzuforschen, ob Eisbär und Pinguin weitere Zugänge in Klassenzimmer gefunden hatten. Und ich wurde fündig.
Wie in Gesprächen mit Lehrern zu erfahren war, wird das Buch in allgemeinbildenden Schulen auf vielfältige Weise auch im Unterricht eingesetzt: beispielsweise im Deutschunterricht als Beispiel für eine moderne Fabel oder im Ethikunterricht um die Handlungsmaxime verschiedener philosophischer Denkweisen zu verdeutlichen.
In einer Handelsschule in Österreich mit kaufmännischem/betriebs-wirtschaftlichem Schwerpunkt wurde mit einem umfassenden Projekt - der Vorbereitung und Durchführung einer Wirtschaftsausstellung - fächerübergreifendes Lernen und selbständiges Handeln ermöglicht. Nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer setzten sich in diesem Rahmen mit den Aussagen des Buches auseinander. Von den Schülern wurde auf Grundlage der Fabel ein Trickfilm erarbeitet, der das High-light der Ausstellung war. Sie haben für sich vor allem die Botschaft mitgenommen, dass es wichtig ist, Brücken zu Andersdenkenden zu bauen und gemeinsam zu handeln.
Die Handelsschule setzt das Buch auch im Unterricht ein: im Fach BWL werden alternative Management-Formen und die Bedeutung von Netzwerken anhand von Sequenzen der Geschichte verdeutlicht.
"Ich bin beeindruckt von der Kreativität der Pädagogen und den vielfältigen Möglichkeiten, wie das Buch in den Schulen eingesetzt wird. Und gespannt darauf, wie der Siegeszug von Eisbär und Pinguin in den Schulen weitergehen wird." sagt Stefan Fourier.
Die Rechte von "Der Eisbär und der Pinguin" gingen 2008 auch an den koreanischen Verlag Sigongsa. Wäre spannend zu erfahren, ob auch in Korea Schulen mit dieser Fabel arbeiten.

 

"Klimawandel - Unser Handeln, Unsere Zukunft"

Hannoversches Wochenblatt, 16.September 2009

Gebannt spitzt er die Ohren. Bäuchlings auf dem Teppich des Musikraums der Henning-von-Tresckow-Grundschule liegend, stützt Jonas den Kopf in beide Hände und hört aufmerksam der Geschichte "Der Eisbär und der Pinguin" zu.

Deren Autor Stefan Fourier selbst ist an diesem Vormittag zu Gast in Wettbergen. Anlass: die unter dem Motto "Unser Handeln, unsere Zukunft" stehenden UNESCO-Projekttage 2010, auf die sich die Modellschule der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen derzeit vorbereitet.

Ausgesucht hat das Buch von Stefan Fourier Lehrerin Hella Diekmann. Die Geschichte, in der sich die Tiere zusammenschließen, um gemeinsam etwas gegen den sie bedrohenden Klimawandel zu unternehmen, erschien ihr geeignet, das Thema Umweltschutz für Grundschulkinder aufzubereiten. Womit sie wohl richtig lag: "Es sind auf der Erde keine guten Bedingungen für die Tiere. Wir Menschen müssen handeln", hat der achtjährige Jonas erkannt. Im Rahmen des Projektes sollen die Kinder noch weiter für das Thema Klimawandel sensibilisiert werden. Mittel zum Zweck ist ein auf dem Buch von Stefan Fourier basierendes Theaterstück, welches die Wettberger Grundschüler gemeinsam mit zwei weiteren UNESCO-Modellschulen, der Hauptschule Bad Pyrmont und dem Hainberg-Gymnasium in Göttingen, erarbeiten werden. Die 180 Schüler aus Wettbergen organisieren die Aufführung, die anderen Schulen sorgen für das Bühnenbild und die Musik. "Zum Abschluss des Projektes", kündigt Hella Diekmann an, "wird es dann im Rathaus noch eine Ausstellung geben."

 

„Dünnes Eis“ – Kinder erarbeiten Theaterstück zum Klimawandel

 
Auszug aus der Pressemitteilung:

Welturaufführung der Fabel „Der Eisbär und der Pinguin“ von Stefan Fourier im Freizeitheim Ricklingen

"Die Welt hat Fieber - denn zu Weihnachten hat's eigentlich geschneit" – mit Fieberthermometer und Globus stellen die Kinder zu Beginn des Stückes die Thematik eindrücklich dar. Zehn Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren haben sich intensiv mit der Fabel "Der Eisbär und der Pinguin" des hannoverschen Autors Stefan Fourier befasst und gemeinsam mit Theaterlehrerin Barbara Weigelin anhand der Buchvorlage ein Theaterstück erarbeitet. Die Welturaufführung fand am 15.05.2008 im Freizeitheim Ricklingen statt.

Komplette Pressemitteilung als PDF

 

Von Pinguinen und Eisbären

Berater Stefan Fourier vereint die Gegensätze in einer Fabel

HAZ, 6. November 2007

Von Pinguinen und EisbärenIn Stefan Fourier schlummern zwei Talente. Mit seiner Firma Humanagement berät er seit 1990 Unternehmen vor allem in Führungs- und Organisationsfragen. Als Autor bringt er seine Erfahrungen zu Papier - nicht in Form dröger Sachbücher, sondern auf die unterhaltsame Art. Deshalb hieß sein Buch im vergangenen Jahr auch nicht, wie zunächst geplant, "Dynamische Theorie des Wandels", sondern: "Drei Oscars für den Chef - ein Drehbuch für erfolgreiche Führungskräfte".

Inzwischen ist schon wieder das nächste Fourier-Buch im Handel. Eine Fabel ist es diesmal geworden, bevölkert von einem Eisbären und einem Pinguin - die "Fleisch gewordene Antithese", wie Fourier sagt. Der Eisbär vom Nordpol, der Pinguin vom Südpol, das Raubtier und seine Beute.

Fourier möchte mit seiner Fabel nicht weniger als die Welt verbessern. Die beiden so gegensätzlichen Tiere verbindet eine gemeinsame Aufgabe: Das Schmelzen der Polkappen bedroht ihren Lebensraum. Sie gehen also beide los und treffen sich am Äquator. Nach einigem Hin und Her gelingt es dem ungleichen Paar, die Welt zu retten - weil sie gemeinsam gehandelt haben.

Fourier erzählt, dass er die Fabel vom Eisbären und vom Pinguin mal eben zwischendurch geschrieben habe. Tatsächlich war es aber wohl doch eine Menge Arbeit, die Geschichte so zu Papier zu bringen, dass sie wie eine Erzählung wirkt. Fourier hat sich dabei eines Tricks bedient: Er hat die Fabel tatsächlich erzählt, immer wieder, stundenlang, am Telefon. Dabei ersann er die vielen Details, die der Geschichte ihren Charme geben. Ein Freund hat dann alles aufgeschrieben. Susanne Straßer hat das Buch liebevoll illustriert. Und so ist es ein Gemeinschaftswerk geworden.
(ibu)

Wenn der Eisbär den Pinguin trifft

HAZ, 29. September 2007

Während Bestsellerautor Marco von Münchhausen anderen erklärt, wie sie das fabelhafte Wesen, bekannt als innerer Schweinehund, zähmen können (siehe Artikel "Überlisten lässt er sich nicht!"), hat der hannoversche Unternehmensberater Stefan Fourier eine Fabel geschrieben. Darin geht es nicht um Hunde, Schweine oder Schweinehunde, sondern um einen Eisbären und einen Pinguin - die "Fleisch gewordene Antithese", wie Fourier sagt. Der Eisbär vom Nordpol, der Pinguin vom Südpol, das Raubtier und seine Beute.

Der Unternehmensberater, der eigentlich gerade an einem Fachbuch über den Wandel schreibt, möchte mit seiner Fabel nicht weniger als die Welt verbessern. Die beiden so gegensätzlichen Tiere in seiner Fabel verbindet eine gemeinsame Aufgabe: Das Schmelzen der Pole bedroht ihren Lebensraum. Sie gehen also beide los und treffen sich am Äquator. Nach einigem Hin und Her gelingt es dem ungleichen Paar, die Welt zu retten - weil sie gemeinsam gehandelt haben.

Fourier erzählt, dass er die Fabel vom Eisbären und vom Pinguin mal eben zwischendurch geschrieben  habe. Tatsächlich war es aber wohl doch eine Menge Arbeit, die Geschichte so zu Papier zu bringen, dass sie wie eine Erzählung wirkt. Fourier hat sich dabei eines Tricks bedient: Er hat die Fabel tatsächlich erzählt, immer wieder, stundenlang, am Telefon. Dabei ersann er die vielen kleinen Details, die der Geschichte ihren Charme geben. Ein Freund hat dann alles aufgeschrieben. Susanne Straßer hat das Buch zudem noch liebevoll illustriert. Und so ist es ein Gemeinschaftswerk geworden, ein gelungenes.